Die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen hilft Ihnen, Überlastungen von Beschäftigten frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und Maßnahmen zur Reduzierung einzuleiten.

Seit 2013 sind alle Unternehmen nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) verpflichtet, die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu ermitteln und entsprechend zu dokumentieren (§ 6 ArbSchG). Alle Unternehmen und Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes mit mindestens einem Standort in Deutschland müssen eine solche Gefährdungsbeurteilung durchführen.

Es empfiehlt sich, die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung alle 2 Jahre zu wiederholen, da sich die Arbeitsbedingungen schnell ändern und die Gefährdungsbeurteilung den aktuellen Stand erfassen soll.

Die einfachste Art, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchzuführen, ist die Ermittlung der Belastungen mittels einer Online-Mitarbeiterbefragung. Bei der Mitarbeiterbefragungen beantworten Beschäftigte einen standardisierten Fragebogen und geben eine Einschätzung zur psychischen Belastung ihrer Arbeit ab.

Mit dem allgood. Belastungsradar führen Sie eine professionelle Online-Gefährdungsbeurteilung selbstständig durch. In wenigen Schritten konfigurieren Sie den Fragebogen und die Teilnehmereinladung. Die Ergebnisse Ihrer Mitarbeiterbefragung werden Ihnen in einem Dashboard zur Verfügung gestellt.

Die ersten 10 Interviews sind kostenlos. Nehmen mehr als 10 Beschäftigte an der Befragung teil, kostet jedes weitere Interview 5€. Credits können jederzeit innerhalb der Befragungsplattform nachgekauft werden.

Ja. Das allgood. Belastungsradar hilft Ihnen bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen entsprechend der GDA Leitlinie. Mit dem Belastungsradar setzen Sie die Schritte 1 bis 3 der Beurteilung bereits um. Mit den Ergebnisexporten erfüllen Sie auch Teile der Dokumentation. Der im Belastungsradar eingesetzte Fragebogen deckt alle Themenfelder der GDA-Leitlinie ab.

Das Belastungsradar richtet sich an alle, die selbstständig eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen entsprechend der GDA-Leitlinie durchführen wollen.

Verantwortliche für Arbeitssicherheit, Gesundheitsmanagement, Mitbestimmung oder die Geschäftsleitung können das Belastungsradar direkt bei sich einsetzen – dabei spielt es keine Rolle, ob Sie aus kleinen, mittleren oder großen Unternehmen kommen.

Auch Multiplikatoren, wie Beratungsunternehmen für Arbeitssicherheit, können das Belastungsradar für Ihre tägliche Arbeit nutzen. Sollten Sie weitergehenden Bedarf haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Für die Gefährdungsbeurteilung zur Erhebung psychischer Belastungen wird von der GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie) das folgende Vorgehen empfohlen:

Schritt 1: Festlegen von Tätigkeitsbereichen
Schritt 2: Ermittlung der psychischen Belastung
Schritt 3: Beurteilung der psychischen Belastung
Schritt 4: Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen
Schritt 5: Wirksamkeitskontrolle
Schritt 6: Aktualisierung
Schritt 7: Dokumentation

Dabei sind die Merkmalsbereiche „Arbeitsaufgabe“, „Arbeitsorganisation“, „erkennbare soziale Faktoren“, „Arbeitsumgebung und Arbeitsmittel“ zu berücksichtigen.

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung kann durch interne Arbeitsschutzexperten durchgeführt werden. Mit dem Belastungsmonitor können Sie mit minimalen internen Ressourcen, eigenständig eine Gefährdungsbeurteilung durchführen. Diese Lösung ist günstiger als die Durchführung durch externe Unternehmen.

Mit nur 28 Fragen werden die relevanten Stressfaktoren abgedeckt. Die Bearbeitungsdauer des Fragebogens liegt bei durchschnittlich fünf Minuten. Alle Formulierungen sind schnörkellos und für jedermann leicht verständlich. Die Befragung erfolgt online und kann auf verschiedenen Geräten (Desktop, Tablet und Smartphone) durchgeführt werden.

Die Ergebnisse Ihrer Befragung werden Ihnen in einem Dashboard zur Verfügung gestellt. Zudem können Sie dort den vollständigen Ergebnisbericht und ein Zertifikat herunterladen.

Ja. Die Ergebnisse der Befragung mit klarem Hinweis auf potenzielle Handlungsfelder lassen sich exportieren und zu Dokumentationszwecken speichern. Zusätzlich können Sie ein persönliches Zertifikat über die Durchführung einer wissenschaftlich fundierten Gefährdungsbeurteilung herunterladen.

Im besten Fall zeigt das allgood. Belastungsradar keine Gefährdungen für Ihr Unternehmen an. Falls der Gefährdungsindex einen kritischen Wert aufweist, werden Ihnen die kritischen Themenfelder angezeigt. Sie können dann die Ergebnisse der Befragung als Grundlage für interne Workshops nutzen.

Anonymität und Datenschutz haben oberste Priorität. Die Anforderungen des DSGVO werden erfüllt. Rückschlüsse auf einzelne Mitarbeiter sind ausgeschlossen.

  • Die Befragung und Auswertung läuft auf der Plattform des zertifizierten Softwareanbieters Survalyzer AG.
  • Das genutzte Rechenzentrum steht in den Niederlanden. Die Daten werden entsprechend verschlüsselt auf Basis des HTTPS-Protokolls übertragen.
  • Dem Nutzer werden keine Rohdaten, sondern lediglich Gruppen- Auswertungen und Daten in anonymer Form zur Verfügung gestellt.
  • Für die Einhaltung der Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung wird innerhalb der AGB ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Auftraggeber abgeschlossen.


Informationen für Betriebsräte im Rahmen der Mitbestimmung bei Anwendung des Belastungsradars von allgood.work haben wir in diesem Dokument zusammengefasst.

Lernen Sie Ihr Team noch besser kennen

Erstellen Sie mit dem allgood. Belastungsradar in nur 10 Minuten Ihre erste Online-Befragung zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.